Ein Schulsanitätsdienst heißt "Retten statt Reden" oder "Rantrauen statt Abhauen". Er bietet Vorteile sowohl für die Schule als auch für die Schülerinnen und Schüler. Die erweiterte Erste- Hilfe-Ausbildung findet in der 7. bis 9. Klasse statt. In der Regel wird auch ein Lehrer als Ausbilder für den Schulsanitätsdienst qualifiziert. Die laufende Betreuung erfolgt durch die Malteser vor Ort. Übungen und Wettbewerbe erhöhen die Motivation. Die Jugendlichen lernen frühzeitig, angemessen auf Notfallsituationen zu reagieren. Dies stärkt auch in der Familie und Freizeit ihr Sicherheitsbewusstsein und ihre persönliche Handlungsfähigkeit. Die klassen- und altersstufenübergreifende Zusammenarbeit ermöglicht es ihnen, neue soziale Fähigkeiten zu erwerben. Außerdem können sie Erfahrungen und Hilfestellung bei der Wahl ihrer zukünftigen beruflichen Tätigkeit (Ausbildung oder Studium) gewinnen. Da die Malteser-Schulsanitätsausbildung der eines betrieblichen Ersthelfers gleichwertig ist, können die erlangten Kenntnisse und Fertigkeiten auch bei der Bewerbung um eine Ausbildungsstelle vorteilhaft sein.

Für die Schule bedeutet ein Schulsanitätsdienst mehr Sicherheit für Lehrer und Schüler im Schulalltag und bei Veranstaltungen. Im Wettbewerb der Schulen ist er ein gutes Werbeargument. Ebenso ist ein Schulsanitätsdienst eine sinnvolle Ergänzung zu einem bereits bestehenden Streitschlichterprogramm o.ä.

Ausgebildete Schulsanitäter können sich auch außerhalb der Schule bei Sanitätsdiensten der Malteser engagieren und sich für weitere Aufgaben in der ehren- und hauptamtlichen Notfallvorsorge qualifizieren.

Schulsanitätsdienst

Informationen der Bundeszentrale
http://www.malteser.de/84.Malteser_SSD/Startseite.htm
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