Erstmals Frau an der Spitze von über 67.000 Maltesern im Erzbistum Paderborn
Mirjam Weisserth folgt Dominik Spanke als Diözesangeschäftsführerin
Erstmals in der 56 jährigen Geschichte der Malteser im Erzbistum Paderborn übernimmt eine Frau die Geschäftsführung in der Diözesangeschäftsstelle an der Uhlenstrasse.Auf Mirjam Weisserth wartet viel Arbeit, denn in den vergangenen Wochen fand in der Diözesangeschäftsstelle ein wahrer Generationswechsel statt. Mit Erreichen der Altersgrenze sind nämlich auch gleich vier erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den wohlverdienten Ruhestand gewechselt. Darüber hinaus gilt es, das Haupt- und das Ehrenamt im Erzbistum Paderborn unter dem Dach der Diözesangeschäftsstelle zusammenzuführen.
Für die 31 jährige neue Geschäftsführerin ist das keine ungewöhnliche Situation. Denn die vergangenen Jahre arbeitete sie in gleicher verantwortlicher Position schon in der Diözese Speyer für die Malteser. Aber das Erzbistum Paderborn mit seinen über 67.000 Maltesermitgliedern, darunter 5.000 aktiven und passiven Helferinnen und Helfern in 38 Gliederungen sowie 436 Kindern und Jugendlichen in 33 Gruppen der Malteser Jugend, sei schon eine besondere Herausforderung, auf die sie sich sehr freue. Natürlich sei die Fläche des neuen Aufgabenbereiches zwischen Herne und Höxter, Minden und Siegen auch eine Herausforderung, aber landschaftlich auch sehr schön.
Mirjam Weisserth hat seit ihrem Eintritt in den Malteser Hilfsdienst in 2003 als Trainee von der Bundesgeschäftsstelle bis zur Basis alle Malteser-Führungsebenen kennenlernen können. Ein kurzer Abstecher führte sie auch schon in das Erzbistum nach Dortmund: als Praktikantin auf einer Rettungswache der Malteser. „Weil Nähe zählt! lautet das Motto der Malteser“, so Mirjam Weisserth. „Dieser wunderbare Satz drückt aus, was viele Malteser Tag für Tag verwirklichen: da sein für den Nächsten, seinen Dienst zuverlässig und mit hoher Qualität erbringen, Nöte unserer Zeit erkennen und helfen. Es ist schön, dass ich zukünftig als Diözesangeschäftsführerin in Paderborn an diesem Auftrag mitarbeiten darf."
Den Sommer und den Herbst wird sie dazu nutzen, möglicht schnell ihre neuen Ortsgliederungen und Dienststellen zu besuchen, Führungskräfte und Helfer kennenzulernen, aber auch bei Freunden und Partnern der Malteser in Kirche, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft ihre Antrittsbesuche zu machen. „Malteser ist man nie alleine, aber dafür 24 Stunden am Tag“, nimmt sie diesen Kraftakt gelassen und in großer Vorfreude.








