Malteser Herne im Großeinsatz
Übung mit DRK, ASB und THW in Ahlen
Die Malteser Herne stellen eine Betreuungsgruppe in der gemischten Katastrophenschutzeinheit und sorgten unter anderem für die Verpflegung.Vom 18. bis 20. Juni 2010 rückte eine gemischte Einheit der Organisationen von Maltesern, DRK, ASB und dem THW OV Wanne-Eickel zu einer Großübung aus. Die Herner Malteser, welche die Betreuungseinheit stellten, trafen sich am Freitagnachmittag gegen 16:00 Uhr an der Fahrzeughalle. Dort wurden die drei Fahrzeuge beflaggt und nach dem Ankuppeln der Anhänger und einer Fahrerbelehrung hieß es Blaulicht an und als Vorauskommando auf nach Ahlen. Noch vor dem Kamener Kreuz auf der A2 durchfuhren die Malteser mit Hilfe der eingeschalteten Sondersignale einen langen Stau. Bis zur Ausfahrt Ahlen kamen die Malteser dann ohne einen weiteren Stau zu haben gut voran.
An der Westfalen-Kaserne angekommen wurde zunächst das Haus, in dem sie untergebracht wurden, gesichtet, und die Stuben bezogen. Nach dem kurzen Einrichten der Stuben führte die Bundeswehr des Kreisverbindungskommandos die Malteser mit ihren Fahrzeugen auf das Übungsgelände, auf dem dann zu späterem Zeitpunkt die o.g. Hilfsorganisationen erwartet wurden. Auf diesem stellten die Malteser einen Pavillon auf und richteten die Verpflegungsausgabestelle für den Abend ein, an dem es Gegrilltes zu Speisen gab.
Zu erwarteter Zeit dann traf die Kolonne vom THW, ASB und DRK auf dem Übungsgelände ein. Während die anderen Hilfsorganisationen ihre Zeltstadt auf dem Feld aufbauten sorgten die Malteser dafür, dass die ersten Speisen fertig und ausgegeben wurden. Nachdem das Abendessen dann nachbereitet war hatten die Malteser zunächst in der Kaserne ein paar Stunden Ruhepause, bevor es dann mit dem Vorbereiten und Ausliefern des Frühstücks für den nächsten Tag (Samstag) im Gelände weiterging.
Während die anderen Hilfsorganisationen interne Übungen und Ausbildung machten, bereitete eine Schicht der Malteser das Frühstück nach, eine andere bereitete und kochte inzwischen für das Mittagessen. Zum Mittag gab es dann einen deftigen Gemüseeintopf mit Wurst. Selbstverständlich berücksichtigten die Malteser bei allen Mahlzeiten den Muslimen und Vegetariern entsprechend gerechte Speisen auszugeben, sodass jeder eine Mahlzeit hatte. Für das Abendmahl am Samstag bereiteten die Malteser einen Schweinebraten mit Klößen und Salat. Die Malteser bereiteten diesen in ihrer abgelasteten Feldküche vor, sodass sie auch hier einmal zeigen konnten, dass man damit nicht nur einen Eintopf kochen kann.
Als die hungrigen HelferInnen der anderen Organisationen am Abend in der Kaserne eintrafen hatten die Malteser neben den Vorbereitungen für das Abendbrot auch die Zimmereinteilung sowie die Ausgabe der Bettwäsche bereitet. Nachdem die anderen Organisationen ihre Stuben bezogen hatten gingen sie über zur Abendmahlzeit. Es stand viel Arbeit für die Nachbereitung des Abendessens für die Malteser an, jedoch packten alle kräftig mit an, so dass die Arbeiten entsprechend schnell erledigt waren. Die anderen Organisationen rückten nun zu einer simulierten Nachtübung aus der Kaserne aus. Doch auch die Malteser hatten nun keine große Pause, sie kümmerten sich inzwischen um eine Nachtmahlzeit, welches eine Gulaschsuppe war, die dann in der Nacht nach Ende der Nachtübung ausgegeben wurde.
Am folgenden Tag, dem Sonntag, richteten die Herner Malteser noch das Frühstück, räumten ihr Küchenmaterial zusammen, verlasteten dieses und sammelten sich zusammen mit den anderen Organisationen zur Kolonnenfahrt zurück nach Herne. Es gab noch eine kurze Fahrerbelehrung von Seiten des KVK Herne, das den Fahrzeugführern und den Fahrern die Aufgabe auferlegten den Abstand in der Kolonne von 100 Metern möglichst genau einzuhalten, auch unter der Bedingung, wenn sich die Kolonnengeschwindigkeit ändert, um den Abstand gleich groß zu halten und damit ein „Ziehharmonikafahren“ zu verhindern.
Die Männer vom KVK Herne begleiteten den Konvoi von ca. 20 Fahrzeugen der Hilfsorganisationen, kontrollierten an gewissen Stellen den Abstand zwischen den Fahrzeugen und gaben direkt Zeichen, wenn dieser zu gering oder zu groß war, sodass die Fahrer und Fahrzeugführer sehr aufmerksam und konzentriert zu fahren hatten. Nach der Ankunft auf dem Kirmesplatz in Herne-Crange sammelten sich noch einmal kurz die FahrerInnen und erhielten eine Rückmeldung und ein paar Abschlussworte der Männer des KVK Herne über die Fahrt und die Übung. Nach diesen teilten sich die Wege der Hilfsorganisationen zu deren Unterkünfte und Fahzeughallen.
Die Malteser haben über ihre Leistung, folglich der Verpflegung, der Organisation zur Hauseinteilung etc. und vor allem für deren gute Stimmung, die sie verbreiteten, von vielen Seiten und KollegenInnen der anderen Organisationen ein dickes Lob und ein herzliches Dankeschön erhalten, was daraus schließen lässt, dass die Herner Malteser ihr in der Betreuung erlerntes Wissen und Können gut eingesetzt haben.
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