August 2010, Werl

Malteser Werl proben Altenheim-Evakuierung

Verpflegung der Heimbewohner aus der Feldküche

Vorbereitung auf eine möglicherweise anstehende Evakuierung des Marienkrankenhauses im benachbarten Soest.

An dieser Übung nahmen die Bewohner von Ostuffeln besonders gerne teil. Die Werler Malteser machten sich am Samstagmittag auf den Weg zur Wohnanlage St. Josef, um hier für den Ernstfall zu proben. Eine mögliche Evakuierung nebst Betreuung wurde nachgestellt. Fünf Mitglieder der Malteser bereiteten ein Mahl für die 85 Bewohner zu, das sie vor Ort im Gemeinschaftssaal der Einrichtung servierten. Auch aus den Außenwohngruppen waren Bewohner nach Ostuffeln gekommen, um an der Übung teilzunehmen.

Die meisten Bewohner rechneten mit dem Klassiker in Form einer Gulaschkanone. Umso größer war die Überraschung, nachdem die Malteser die Speisekarte präsentierten. In der Feldküche war ein richtiges Menü zubereitet worden. So durften sich Bewohner und Betreuer über Kasslerbraten in Käsesoße mit Bouillonkartoffeln und Blumenkohl mit brauner Butter freuen. Zum Nachtisch gab es eine handgerührte Quarkspeise.

Für den Hilfsdienst diente diese Verpflegung auch als Vorbereitung auf eine möglicherweise anstehende Evakuierung des Marienkrankenhauses im benachbarten Soest. Hier war bei Sondierungsmaßnahmen ein großer metallischer Körper im Boden in unmittelbarer Nähe zum Hospital entdeckt worden. Wenn es sich wirklich um einen Blindgänger handelt, wird es hier zu einer Evakuierung kommen.

Zur Überraschung der „Evakuierten“ gab es Essen nicht aus der Gulaschkanone, sondern der Feldküche (Quelle: Soester Anzeiger)
Zur Überraschung der „Evakuierten“ gab es Essen nicht aus der Gulaschkanone, sondern der Feldküche (Quelle: Soester Anzeiger)
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