Malteser bilden Betreuungshelfer aus
Grundausbildung für den Katastrophenschutz
In 80 Unterrichtseinheiten haben die Helfer/innen die Grundlagen erlernt, um bei Großschadenslagen und Katastrophen den unverletzten Betroffenen zu Helfen.Neun ehrenamtliche Helfer/innen der Malteser aus Steinheim, Altenbeken, Borchen und Dortmund haben erfolgreich die Grundausbildung zum Betreuungshelfer/zur Betreuungshelferin im Katastrophenschutz absolviert. In 80 Unterrichtseinheiten haben die Helfer/innen die Grundlagen erlernt, um bei Großschadenslagen und Katastrophen den unverletzten Betroffenen zu Helfen.
Egal ob Evakuierungen, Unterbringung von Obdachlos gewordenen oder das verteilen von Tee beim großen Stau auf der Autobahn. Die ehrenamtlichen Betreuungshelfer sind für viele Einsatzlagen qualifiziert und können helfen. Unter der Leitung von Uwe Heidemann (Zugführer einer Einsatzeinheit des Kreises Höxter) wurden an zwei Wochenenden theoretisches Fachwissen vermittelt und praktisch der Umgang mit dem vorhandenen Material von Bund und Land geübt.
„Dank qualifizierter Dozenten aus den Kreisen Paderborn und Lippe konnten wir unsere Helfer auf die möglichen Einsatzlagen vorbereiten“, berichtet Uwe Heidemann. „Gerade die heutige Zeit zeigt, wie schnell wir Opfer von Umwelt- und Naturkatastrophen werden können“. Die Malteser stellen zusammen mit anderen Hilfsorganisationen den Katastrophenschutz in NRW. Hierzu gibt es Konzepte und eine Unterstützung der Hilfsorganisationen durch eine Gestellung von Materialien für Einsätze. „Das erlernte Fachwissen muss nun in den Standorten im Rahmen der Aus- und Fortbildungen vertieft und in der Praxis angewendet werden“ so Thorsten Hess, Leiter Notfallvorsorge der Malteser im Bistum Paderborn. „Mein Dank gilt den Helfer/innen für ihr ehrenamtliches Engagement und die investierte Freizeit“, so Hess weiter.








