September 2010, Paderborn

Zukunftswerkstatt Auslandsdienst

Bundes-, Diözesan- und Ortsebene beraten über neue Strategie

Schwerpunkt Helfergewinnung und Änderung der Aufgabenbereiche.

Die ehrenamtliche Auslandshilfe der Ortsgliederungen, vor allem in den Ländern Mittel- und Osteuropas, nimmt im Erzbistum Paderborn seit 1989 einen breiten Raum ein. 18 Ortsgliederungen im Erzbistum Paderborn haben Partnerschaften in den folgenden Ländern: Serbien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Tschechien, Ukraine, Ungarn und Malta. Damit gehört der Diözesanverband zu den aktivsten in Deutschland.

An der Zukunftswerkstatt im Paderborner Liborianum nahmen aus den Ortsgliederungen Albert Boßerhoff (Steinheim), Karl-Heinz Lieb (Hövelhof), Wilfried Benkel (Geseke), Wolfgang Tautz (Höxter) sowie Michael Lülsdorff (hauptamtlicher Bundesreferent), Jürgen Plöger (ehrenamtlicher Auslandsbeauftragter Erzdiözese Paderborn) und Thorsten Hillmann (hauptamtlicher Auslandsreferent Erzdiözese Paderborn) teil.

Gemeinsam mit erfahrenen Auslandsdienstlern, die gleichzeitig auch Verantwortungsfunktion in den jeweiligen Ortsgliederungen haben, wurden folgende Themen bearbeitet:

  • Welche Ansätze können wir entwickeln, um den in einigen Jahren bevorstehenden Generationenwechsel im Auslandsdienst gut zu gestalten?
  • Wie kann es gelingen, für den Auslandsdienst neue Helfer und Helferinnen zu gewinnen?
  • Wie wird es uns auch künftig gelingen, die Auslandsarbeit als eine der fünf Säulen des Malteser Hilfsdienstes zu sichern und zukunftsfähig zu machen?

Engagiert analysierten die Teilnehmer bestehende Probleme und Anforderungen, entwickelten Visionen und Ziele für die künftige Auslandsarbeit und diskutierten Maßnahmen und erste Schritte den Auslandsdienst weiter zu entwickeln.

Moderiert wurde die Veranstaltung von Jürgen Plöger und Thorsten Hillmann. Michael Lülsdorff eröffnete den Blick auf die Bundesperspektive. Die Ergebnisse dieses fruchtbaren Workshops werden in den nächsten Monaten weiter verarbeitet und den Mitgliedern der AG Ausland sowie den örtlichen Gliederungen zugänglich gemacht und für einen gemeinsamen Entwicklungsprozess genutzt.

Thorsten Hillmann fasst die Ergebnisse zusammen
Thorsten Hillmann fasst die Ergebnisse zusammen
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