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Malteser Paderborn

Ausbilder gesucht in Paderborn

Helfen will gelernt sein / Besonders BFD und FSJ gebraucht

11.09.2017
Beine hoch für die Schocklage. Wenn nichts anders zur Verfügung steht, die Beine einfach über das eigene Knie legen.
Hinhören, ob die Atmung funktioniert, mit einem Blick den Brustkorb im Auge behalten, bevor die Wiederbelebung beginnt.
Ausbildungsleiterin Annette Gödde freut sich über neue Ausbilder.

Paderborn. Spaß daran haben, anderen etwas beizubringen – das sollten Interessierte für den Erste Hilfe- Ausbilderlehrgang haben. Von den Maltesern bekommen sie dann alles notwendige Fachwissen beigebracht. Als Ausbilder für die Erste-Hilfe-Kurse leisten sie anschließend einen wichtigen Dienst, für den sie zudem noch vergütet werden. „Die Erste-Hilfe-Kurse der Malteser sind so gut besucht, wie seit Langem nicht mehr. Damit wir dieser Nachfrage auch weiter gut begegnen können, suchen wir jetzt Ausbilderinnen und Ausbilder.“ Annette Gödde, Leiterin der Ausbildung bei den Paderborner Maltesern weiß, wovon sie spricht. Aus ihrer langjährigen Erfahrung kennt sie gleich mehrere Gründe, sich für eine Qualifizierung zum Erste-Hilfe-Ausbilder zu entscheiden. Gesucht werden dazu Menschen allen Alters, gerne auch Freiwillige im BFD oder FSJ, auch dort sind in Paderborn noch Plätze frei.

„Das macht Freude, wenn ich Menschen medizinisches Fachwissen beibringen kann. Sie sind dann in der Lage, in Notfallsituationen angemessen und sicher zu reagieren“, berichtet sie. „Ein Großteil der Notfallsituationen geschieht zu Hause.“ Betroffen sind dann oftmals Menschen aus dem persönlichen Umfeld: Familie, Freunde und Bekannte. Durch die Qualifizierung zum Ausbilder bleibt man fit in der Erstversorgung und kann im Ernstfall das Wissen schnell abrufen – und handeln.

Die Rahmendaten: Die Ausbildung dauert rund vier Monate vornehmlich an Wochenenden, beginnend natürlich mit einem Erste-Hilfe-Kurs. Mehrere Tages-Module zum medizinischen Fachwissen folgen. Und diese sind fundiert, berichtet Gödde: „Damit die Ausbilder immer kompetent auf Fragen eingehen können, bekommen sie mehr vermittelt, als in den Kursen auf dem Lehrplan steht.“ Zur Ausbildung gehören auch Seminare der Malteserschulen in Dortmund, Aachen und Bonn, in denen die didaktischen und methodischen Kenntnisse vermittelt werden. „Das sind Softskills, die sich im Berufsleben immer gut gebrauchen lassen“, sagt Annette Gödde. Auch im praktischen Teil der Ausbildung springt man nicht ins kalte Wasser: Los geht es mit Hospitationen in Erste-Hilfe-Kursen, später werden die neuen Ausbilder als Assistenten an die Tätigkeit herangeführt. Bis zum ersten eigenen Erste-Hilfe-Kurs haben sie für mögliche Fragen während des ganzen Kurses einen Praxisanleiter dabei, der ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht und abschließend ein Feedback gibt.

Wieviel Zeit Interessierte mitbringen müssen? „Das ist frei einteilbar. Jeder gibt so viele Kurse, wie er möchte.“ Wer am Ball bleibt und sich weiter qualifizieren möchte, dem stehen vielfältige Aufbaukurse offen – beispielsweise zu Sportunfällen oder Erste Hilfe bei Kindern und Säuglingen. „Gerade für werdende Eltern sicher eine interessante Qualifikation.“

Interessierte melden sich gerne bei Annette Gödde unter Tel. 05251 / 777 460 oder 0160 / 741 46 01 oder per E-Mail: ausbildung@malteser-paderborn.de 

Weitere Informationen

Frank Kaiser
Diözesanreferent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. (05251) 1355-12
frank.kaiser(at)malteser(dot)org
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