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Malteser Paderborn

Sicher durch die jecken Zeiten

Sechs Tipps für die Karnevalszeit

08.02.2018
Grafik: Malteser Ratingen

Der Countdown zum Finale der fünften Jahreszeit in den deutschen Karnevalshochburgen läuft. Die Malteser geben ein paar Tipps, wie größere und kleinere Unglücke im Trubel möglichst vermieden werden können.

1. Immer mit der Ruhe!

Zunächst einmal ist es ganz wichtig, die Ruhe zu bewahren, auch wenn es schwerfällt. Das bedeutet, rücksichtsvoll miteinander umzugehen, nicht zu drängeln und zu schubsen. Die Malteser appellieren an die Vernunft der Jecken.

2. Finger weg von Schnaps und Drogen!

Achten Sie darauf, dass Sie ausreichend essen. Trinken Sie nicht nur alkoholische Getränke! Von den beliebten „Kurzen“ zum Aufwärmen raten die Malteser ab. Hin und wieder eine heiße Tasse Tee ist die bessere Alternative. Finger weg von Hochprozentigem und erst recht von Drogen! Und wie sonst auch gilt auch im Karneval: „Keine Kurzen für die Kurzen!“ Bei diesbezüglichen Problemen bitte unbedingt an die Sanitäter wenden!

3. Tragen Sie festes Schuhwerk!

Auch die karnevalistische Bekleidung sollte dem Wetter entsprechend ausgewählt werden. Wer glaubt, trotz der angekündigten winterlichen Temperaturen die Hüllen wie im Karneval in Rio fallen lassen zu müssen, sollte zumindest nicht auf festes Schuhwerk verzichten. Gerade im Straßenkarneval sind Glasscherben häufige Unfallursachen. Achtung auch vor geworfener Kamelle, damit die Süßigkeiten nicht ins Auge gehen.

4. Reisen Sie mit Freunden an!

Die Malteser raten den Besuchern aus dem Umland der Karnevalshochburgen, nicht allein anzureisen. In einer Gruppe ist es einfacher, sich zu versorgen und sicherer, wenn tatsächlich etwas passieren sollte. Und mehr Spaß hat man sowieso in einer Gruppe!

5. Achten Sie auch auf andere!

Einheimische sowie Gäste sollten auf ihre Nachbarn achten. Alarmieren Sie bei Anzeichen von Problemen unbedingt die Sicherheits- oder Sanitätskräfte, damit alle Menschen, die Hilfe brauchen, versorgt werden können. Es sind im Straßenkarneval ausreichend Einsatzkräfte unterwegs, die bei Bedarf angesprochen werden können und gerne helfen.

6. Sprechen Sie vorher mit Ihren Kindern!

Kinder können im Getümmel leicht verloren gehen. Wenn das passiert, sollten sich die Kinder oder deren Eltern ebenfalls an die Einsatzkräfte (oder Polizisten, Ordner, Feuerwehrleute) wenden. Über Funk werden diese versuchen, die zuständigen Stellen zu informieren, damit sich alle wiederfinden. Teilen Sie das Ihren Kindern schon vorab mit, damit erst gar keine Panik aufkommt.

Weitere Informationen

Frank Kaiser
Diözesanreferent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. (05251) 1355-12
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