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Malteser Paderborn

Gedicht

„Ritter und Retter“ – ein Gedicht von Diözesanleiter Wolfgang Penning beim Helferfest am 20. Mai 2017

1.    Der Tugenden acht und der Ritter viele
heute sind die Ritterspiele.
Im Freischütz hoch über dem Tal der Ruhr
leben die Malteser die Tugenden pur.

2.    Bei den Maltesern Alt und Jugend
handelt Jeder nach der Ritter Tugend
Acht Tugenden sind es an der Zahl
heute, wie schon anno dazumal.

3.    Ein Kreuz, beschaffen mit 8 Spitzen
in jeder soll eine Tugend sitzen.
Dies Kreuz aus Amalfi, dort der Kaufleute Emblem
kam um 1099 von Süditalien nach Jerusalem.

4.    Es wurde zum Wappen der Brüder vom Johannes Spital
Ritter und Retter schon dazumal.
so entstand der souveräne Orden der Johanniter,
unter ihnen gab es zunächst keine Gebieter.

5.    Bis heute haben die Malteser unter
diesem Kreuz gehandelt
und über 900 Jahre Bedürftigen geholfen,
insbesondere Kranke behandelt.

6.    Schon Bruder Gerhard hat damals – 1099 in Jerusalem
die Regel aufgestellt:
„Bewahret den Glauben, helft den Bedürftigen“
und verändert so immer wieder die Welt.
Für Euch müssen wichtig sein die Gedanken,
dass Ihr immer dient dem „Herren Kranken“.

7.    Um dies zu bewältigen im Alter wie in der Jugend,
müsst Ihr beachten der Ritter Tugend
und seit ihrem Anspruch soweit möglich folgsam
mit Geduld, Mäßigung,
Standhaftigkeit, Mut,
Treue, Toleranz sowie
Fairness und Gehorsam.

8.    Der Mut eine alte Rittertugend ist,
sich jedoch sehr am Gehorsam bemisst,
so heißt es schon im alten Ritterlied
„Den Mut hat auch der Mameluk
gehorsam ist des Christen Schmuck.

9.    Mäßigung lehrte schon Hildegard von Bingen,
sie forderte das „rechte Maß“,
dazu soll die Fairness als moderne Tugend schwingen,
für junge und alte Malteser wäre dies was.

10.    Geduld ist des Lebens hohe Kunst
und teilt sie mit Toleranz noch ihre Gunst.
Erleben wir mit Simeon dem Propheten die Erlösung
wie Mandela in Südafrika der Menschen Versöhnung.

11.    Es bleibt noch die Treue von Mensch zu Mensch
und zu unserer Idee, die Ihr alle kennt.
Thomas Morus hat sein Versprechen in Treue vor Gott gehalten,
auch wir sollten uns heute noch so verhalten.

12.    Dazu sollten wir standhaft auf unserer Mutter Erde wandeln,
wie einst Dietrich Bonhoeffer – er ließ nicht mit sich verhandeln,
wie er stand zu Gott im schlimmsten Geschehen
sollen wir an der Seite der „Herren Kranken stehen“.

13.    So lasst uns heute gemeinsam feiern, essen, trinken und tanzen,
als Ritter in der acht Tugenden Geist,
dann werden wir als Retter mit einer solchen Haltung im Ganzen
der Welt zeigen, was Malteser sein heißt.

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