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Malteser Paderborn

Fragen Sie die Experten: Das Hörmobil der Fördergemeinschaft Gutes Hören kommt nach Paderborn

05.10.2018
Foto: FGH

Paderborn. Die bundesweite Hörtour der Fördergemeinschaft Gutes Hören (FGH) bringt Interessantes und Wichtiges zur Hörvorsorge direkt zu den Menschen und liefert die Antworten und Lösungen für persönliche Fragestellungen gleich mit. Einen Tag lang bieten die mobilen Hörbotschafter Gespräche mit den Experten des örtlichen FGH Hörakustikers sowie kostenlose Hörtests und vieles mehr: am Dienstag, 09.10.2018 von 09:00 bis 16:00 Uhr auf dem Domplatz in Paderborn.
 
„Der Bedarf und das Interesse an Höraufklärung wachsen von Jahr zu Jahr“, sagt Christian Hastedt von der Fördergemeinschaft Gutes Hören. „Zu unseren Hörmobil-Aktionen kommen immer mehr Menschen aller Altersgruppen, die sich spontan ein paar Minuten Zeit für ihre Ohren nehmen. Sie wollen sich entweder individuell informieren oder ihre persönliche Hörleistung überprüfen lassen und sind begeistert, dass die Hörtests beim Hörakustiker unkompliziert und kostenlos sind.“
 
So wurden bei der in Bezug auf Vorsorge und Gesundheit bestens etablierten Hörtour im letzten Jahr über 25.000 Hörtests von FGH Hörakustikern im schallgeminderten Messraum der Hörmobile durchgeführt und anonym ausgewertet. Die größte Häufigkeit von Hörminderungen, die je nach Ausprägung in leicht, mittel und erheblich unterteilt werden, verzeichnete die Altersgruppe 60plus mit einem Anteil von insgesamt 84%. Bei den 41 bis 60jährigen lag der Anteil bei 58%, in der Gruppe 21 bis 40 Jahre bei 25%. Selbst bei den Personen 20 Jahre und jünger waren 8% auffällig. Bemerkenswert ist, dass die meisten Hörtest-Teilnehmer, bei denen zum Teil signifikante Einschränkungen der Hörleistung festgestellt wurden, noch nicht mit Hörsystemen versorgt waren.
 
Als bewährte und anerkannte Aufklärungsaktion für gutes Hören ist die FGH Hörtour daher nach wie vor eine unentbehrliche Institution der Gesundheitsvorsorge. Der einfachste Weg, Hörprobleme zu erkennen und ihnen auf den Grund zu gehen, ist ein Hörtest und die qualifizierte Beratung durch einen Hörakustiker. Die Hörtour als europaweit größte zusammenhängende Hörtestaktion bietet den direkten und unkomplizierten Zugang zu mehr Hörbewusstsein. Angesprochen sind sowohl Menschen, die vorsorglich wissen möchten, wie es um ihre Hörleistung steht, als auch die, die sich nicht sicher sind, wie gut sie noch hören, und natürlich alle diejenigen, die den Gang zum Hörakustiker bisher vor sich hergeschoben haben.
 
In jedem Fall helfen die FGH Hörexperten, alle Probleme zu lösen, die durch schlechtes Hören entstehen. Dabei gilt: nicht abwarten, bis man von anderen auf schlechtes Verstehen hingewiesen wird, oder selbst Einschränkungen im Alltag feststellt. Denn frühzeitig erkannte Hörminderungen können durch die moderne Hörakustik effektiv ausgeglichen werden und die gewohnte Lebensqualität bleibt so erhalten. Die FGH Hörtour ist dafür eine ausgezeichnete Gelegenheit!
 
Das Hörmobil steht am Dienstag, 09.10.2018 von 09:00 bis 16:00 Uhr auf dem Domplatz in Paderborn.


Veranstalter
Fördergemeinschaft Gutes Hören GmbH
Königstraße 5, 30175 Hannover
Telefon 0511 76333666
 
Nicht nur während der Hörtour bieten die Partnerakustiker der Fördergemeinschaft Gutes Hören kostenlose Hörtests an. Mit bundesweit rund 1.500 Partnerbetrieben ist die FGH überall in Deutschland vertreten. Die FGH Hörexperten sind zu erkennen am Ohrbogen mit dem Punkt und zu finden unter www.fgh-info.de.

Fachtag "Ab geht die Post! Einwurf gegen Isolation und Einsamkeit"

Die Aktion auf dem Domplatz ist Teil des Fachtags „Ab geht die Post! Einwurf gegen Isolation und Einsamkeit", der zwischen 8:30 Uhr und 16 Uhr im Forum St. Liborius stattfindet. Der Fachtag, den der Diözesancaritasverband, die Malteser und die Vinzenz-Konferenzen in diesem Jahr gemeinsam mit dem IN VIA Fachseminar für Altenpflege in Paderborn organisieren, setzt sich am Weltposttag mit Hürden, die sich einem alten Menschen in der alltäglichen Kommunikation in den Weg stellen können, auseinander. Diese führen häufig in die Isolation innerhalb der eigenen vier Wände. Die Veranstaltung stellt geeignete und bewährte Kommunikationswege vor, genauso wie sie Ausblicke in zukünftige neue Möglichkeiten der Alltagsunerstützung gibt. Dazu sind mehrere Fachleute geladen. Schon in der Ausbildung geknüpfte Netzwerke sollen den Pflegefachkräften Sicherheit geben in der Um- und Versorgung der Betroffenen und diesen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen.

Weitere Informationen

Frank Kaiser
Diözesanreferent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. (05251) 1355-12
frank.kaiser(at)malteser(dot)org
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