Fluthilfe der Malteser in Büren

Spendenübergabe: (v. l.) Robert Groppe, Regina Franz, Gerhard Heinen, Bürgermeister Uwe Kober, Frank Janssen und Bürgermeister Burkhard Schwuchow. FOTO: Thomas Keim, Altenaer Kreisblatt

Eine Delegation des Malteser Hilfsdienstes aus Büren und Bürgermeister Burkhard Schwuchow haben einen symbolischen Spendenscheck über die stolze Summe von mehr als 35.000 Euro persönlich an Altenas Bürgermeister Uwe Kober übergeben.

„Mein Kollege in Altena schilderte mir in bewegenden Worten, dass eine finanzielle Unterstützung den größten Mehrwert für die Region in und um Altena habe. Die Bürgerinnen und Bürger aus Büren haben ihre Spende als Zeichen der Solidarität und Menschlichkeit verstanden und sind unserem gemeinsamen Aufruf in einzigartiger Art und Weise gefolgt“, schildert Bürgermeister Burkhard Schwuchow.

Die Verbindung der Städte Altena und Büren beruht auf dem Einsatz der Hilfs- und Katastrophenschutz-Einheiten aus dem Hochstift Paderborn und Höxter, um die Kameradinnen und Kameraden in der Heimatregion von Bürgermeister Uwe Kober zu unterstützen sowie den betroffenen Menschen beizustehen. Weiterhin wurde deutlich, dass Altena auch eine andere Förderung abseits des Katastrophenschutzes gut gebrauchen konnte. So startete der Malteser Hilfsdienst Büren gemeinsam mit der Stadt Büren diesen Spendenaufruf zugunsten von Altena. Ein Spendenkonto wurde durch die Malteser binnen kürzester Zeit gezielt für diesen Zweck eingerichtet. Es kam die beeindruckende Spendensumme von mehr als 35.000 Euro zusammen, die die Malteser-Delegation gemeinsam mit Bürgermeister Burkhard Schwuchow nun persönlich übergeben konnte.

Altenas Bürgermeister Uwe Kober möchte gerade den Kindern etwas zurückzugeben, denn Mädchen und Jungen hätten in den vergangenen Monaten nicht nur wegen Corona oft zurückstecken müssen. Das gespendete Geld soll für einen durch die Katastrophe verwüsteten und somit unbenutzbaren Spielplatz in der Innenstadt genutzt werden. Dieser gezielte Einsatz der gespendeten Gelder ist zugleich im Interesse der Bürener Malteser. „Zusammenhalten, füreinander da sein, sich engagieren mit Herz und Verstand – all das wurde deutlich bei dieser großen Spendenaktion der Bürener Bürgerinnen und Bürger für die Notleidenden der Hochwasser-Katastrophe“, so Regina Franz, Stadtbeauftragte des Malteser Hilfsdienstes. Weiterhin haben Frank Janssens (Referent für den Auslanddienst) sowie Gerhard Heinen (Ansprechpartner für den Katastrophenschutz) an der Spendenübergabe in Altena teilgenommen.

Für Bürgermeister Burkhard Schwuchow ist es eine Selbstverständlichkeit seinen Amtskollegen Uwe Kober zu unterstützen. Kober sei freudig überrascht gewesen, als Bürgermeister Burkhard Schwuchow ihn kontaktiert habe, um ihm seine Hilfe anzubieten. „Das ist etwas sehr Besonderes“, dankte Kober den Maltesern und seinem Bürener Amtskollegen.

Uwe Kober schilderte den Besuchern aus Büren die Situation in der Burgstadt mit einprägsamen Worten. Die Stadt sei nach wie vor eine Nothaushalt-Kommune und laut Aussage im Altenaer Kreisblatt seit über 20 Jahren in der Haushaltssicherung. Die Investition in diesen Spielplatz ist somit für die Zukunft Altenas mehr als sinnvoll.
„Dieses Hilfsangebot ist ein herausragendes Beispiel für gelebte Solidarität“, sind sich beide Bürgermeister einig. Bürgermeister Kober spricht den Spenderinnen und Spendern an dieser Stelle seinen herzlichen Gruß und Dank aus.

Stellvertretend für den Malteser Hilfsdienst Büren bedankt sich Regina Franz bei den Spenderinnen und Spendern: „Danke für die überwältigende Spendenbereitschaft. Von Herzen danke, dass jede/r Einzelne von Ihnen mit dem Beitrag viel mehr als Geld gab, nämlich Nähe, Anteilnahme und Zusammengehörigkeitsgefühl. Das gibt Kraft, um etwas wiederherzustellen, was die Betroffenen an Normalität denken lässt, wenn auch noch lange nicht an Alltag. Danke, dass Sie Hoffnung und Zuversicht geschenkt haben.“ (Text: Stadt Büren)